Zensus 2011: Wohneigentümer sind zur Auskunft verpflichtet

Gestern startete die bundesweite Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung. Ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland, Privatpersonen und Immobilienbesitzer, ist zur Auskunft verpflichtet. Ob Sie dabei sind? Sie wurden bereits ausgewählt und erfahren dies auch automatisch. Wenn Sie Post erhalten, sind sie verpflichtet, alle Fragen wahrheitsgemäß und vollständig zu beantworten. Ansonsten drohen Strafen.

Alle, die mittels eines mathematisch-statistischen Zufallsverfahrens für die Haushaltebefragung ausgewählt wurden, erhalten rechtzeitig von ihrer Erhebungsstelle oder ihrem Erhebungsbeauftragten (Interviewer) eine Terminankündigung für ein persönliches Interview. Damit wissen Sie, ob Sie zu den knapp 10 Prozent gehören, die für diese Befragung ausgewählt wurden.

Selbst Mehrfachbefragungen sind beim Zensus 2011 möglich. Beispielsweise werden alle Haus- und Wohnungseigentümer bei der Gebäude- und Wohnungszählung befragt. Sofern ihre Anschrift auch für die Haushaltebefragung ausgewählt wurde, müssen sie auch für diese Angaben machen. Gleiches gilt etwa für Leiter von Einrichtungen, die Wohnraum besitzen oder deren Anschrift zufällig für die Haushaltebefragung ausgewählt wird.

Mehr Infos gibt es unter: www.zensus2011.de

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Fachvorträge auf der MEMO bauen

Auf der MEMO bauen, die Marburger Messe vom 3. bis 6. Februar 2011 rund um das Bauen, Renovieren, Wohnen und das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden, auf der auch die Krag Hausbau GmbH und die Krag Immobilien GmbH vertreten sein werden,  gibt es außerdem zahlreiche Fachvorträge einzelner Experten in Halle 1. Der Gladenbacher Makler und Immobilienprofi Jürgen Krag wird mit gleich zwei Vorträgen dabei sein:

am Samstag, 05.02.2011,
von 16.30 bis 17.00 Uhr
zum Thema: Privatverkauf meiner Immobilie – Professionelles Immobilienmarketing

und am Sonntag, 06.02.2011
von 15.00 bis 15.30 Uhr
zum Thema: Vermieten mit Gewinn in schwierigen Zeiten

Die Memo-Bauen hat vom 3. bis zum 6. Februar täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter www.messe-marburg.de/memobauenausstellerservice.html

Auch im Winterurlaub Heizung nie ganz abstellen

Skirurlaub am HochmaisAuch wenn Sie  Heizkosten sparen wollen:  Möchten Sie bei diesen eisigen Temperaturen gerne in die Winterferien, in den Skiurlaub in die Berge oder auch ins Warme fahren, sollten Sie  die Heizung zu Hause keinesfalls vollständig abdrehen. Häuser kühlen bei den gegenwärtigen Außentemperaturen schnell aus, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin.

Bei Frost frieren in einem ungeheiztem schnell Wasser- und Heizungsrohre ein. Die mögliche Folge: Weil sich Eis ausdehnt, können Rohre platzen. Nach dem Auftauen läuft dann möglicherweise Wasser aus den Rissen und kann an Decken, Böden und Wänden starke Schäden anrichten.

Auch in einem vorübergehend leerstehenden Haus sollten deshalb die Thermostate immer noch auf 16 Grad stehen. Praktisch sind auch Zeitschaltuhren oder Heizungen mit automatischer Urlaubsbetriebseinstellung. Am besten bleiben alle Türen im Haus offen, damit die Temperaturen in allen Räumen gleich ist. Fenster müssen dagegen – auch im Keller – geschlossen sein.

Winter und Wärme: Dämmlecks durch Schnee erkennen

Der Schnee hat auch etwas Gutes an sich. Im Winter zeigt sich auf einfachste Weise, wo die Wärmeenergie aus dem Dach entweicht, denn die weiße Pracht ist der beste Indikator für den baulichen Zustand eines Daches.

Bei vielen älteren Häusern benötigt man keine aufwändige Wärmebilder, sogenannte Thermografie-Aufnahmen, um energetische Schwachstellen zu erkennen. Oft zeigt bereits der Blick auf ein verschneites Haus, wo wertvolle Wärmeenergie durch ein schlecht gedämmtes Dach entweichen kann. Denn Wärmebrücken sind dort sichtbar, wo der Schnee sichtbar ungleichmäßig abtaut. Wärme steigt nach oben und entweicht daher durchs Dach, wenn sich ihr keine effektive Dämmung entgegenstellt. Die aber lässt in vielen Altbauten erheblich zu wünschen übrig.

Die einfache Formel: Eine einheitliche weiße Dachfläche signalisiert, dass alles bestens gedämmt ist. Taut es jedoch an einzelnen Stellen, deutet alles auf eine mangelhafte Dämmung hin. An den Tau-Stellen dringt Wärme aus dem Dach nach außen, dort ist die Dämmung bzw. die Abdichtung mangelhaft. Mögliche Folgen: steigende Heizkosten, Schäden an der Bausubstanz, sinkender Wohnkomfort und erhöhtes Schimmelrisiko.