Gute Baufirma finden

Sie wollen bauen, wissen aber nich nicht genau wie, mit wen? Gute Baufirmen sind nicht so einfach zu finden. Einen schönen Artikel über die richtige Suche nach einem Bauträger oder einen Architekten und letztlich wichtige Entscheidungshilfen haben wir aktuell in Der Welt gefunden.

Eines ist völlig richtig: Wer im Vorfeld nicht ausreichend prüft, handelt sich später viel Ärger ein. Vor Vertragsunterzeichnung sollten Bauherren unbedingt Referenzobjekte des Anbieters besichtigen. Das können Sie bei der Krag Hausbau GmbH regelmäßig. Aktuelle Neubau-Besichtigungsterminen finden Sie immer unter: www.krag-hausbau.de/termine/kh_besichtigung.htm.

Es  ist wirklich hilfreich, mit ehemaligen Bauherren über ihre Erfahrungen zu sprechen. Alle paar Wochen öffnen zufriedene Bauherren die Tür, um zu zeigen, dass man trotz unglaublich günstiger Preise qualitativ hochwertige, schlüsselfertige Häuser sogar mit Markenprodukten bauen kann – zum Festpreis.

Und unser Sahnehäubchen sichert Sie zudem auch gegen alle Eventualitäten beim Hausbau ab: Der im Preis enthaltene konkurrenzlose HausBau-Schutzbrief. Darüber hinaus sorgen wir mit umfangreichen Service-Leistungen (Bau-Service-Schutzbrief) dafür, dass Sie ohne Stress in Ihr neues Massivhaus einziehen können…

Für mehr Informationen: www.krag-hausbau.info

Quelle: Was eine gute Baufirma ausmacht,  Die Welt, 4.12.2010

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Auch im Winterurlaub Heizung nie ganz abstellen

Skirurlaub am HochmaisAuch wenn Sie  Heizkosten sparen wollen:  Möchten Sie bei diesen eisigen Temperaturen gerne in die Winterferien, in den Skiurlaub in die Berge oder auch ins Warme fahren, sollten Sie  die Heizung zu Hause keinesfalls vollständig abdrehen. Häuser kühlen bei den gegenwärtigen Außentemperaturen schnell aus, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin.

Bei Frost frieren in einem ungeheiztem schnell Wasser- und Heizungsrohre ein. Die mögliche Folge: Weil sich Eis ausdehnt, können Rohre platzen. Nach dem Auftauen läuft dann möglicherweise Wasser aus den Rissen und kann an Decken, Böden und Wänden starke Schäden anrichten.

Auch in einem vorübergehend leerstehenden Haus sollten deshalb die Thermostate immer noch auf 16 Grad stehen. Praktisch sind auch Zeitschaltuhren oder Heizungen mit automatischer Urlaubsbetriebseinstellung. Am besten bleiben alle Türen im Haus offen, damit die Temperaturen in allen Räumen gleich ist. Fenster müssen dagegen – auch im Keller – geschlossen sein.

Hausbau in Hessen günstiger

Das hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung macht es möglich: Bauen in Hessen wird ab sofort schneller, effizienter und preiswerter.

Mit der neuen Bauordnung (HBO), die in Hessen in Kraft tritt, soll alles einfacher werden. Bürokratieabbau lautet das Zauberwort. Künftig ist nur noch für Hochhäuser, große Bürogebäude, Hallen und sonstige Sonderbauten eine umfassende bauaufsichtliche Prüfung erforderlich. Ansonsten genüge ein vereinfachtes Verfahren. Bauherren könnten zukünftig  Genehmigungsgebühren zwischen 200 und 12 000 Euro einsparen. Ebenfalls entfallen in Zukunft auch die Ablösegebühren für Stellplätze in den Kommunen.

Des Weiteren hat die Landesregierung mit der Aufhabung des § 81 Abs. 2 HBO beschlossen, dass die Kommunen Bauherren nicht mehr vorschreiben können, mit welchen Brennstoffen und wie sie heizen. Ob mit dieser im Landtag mit der Mehrheit von CDU und FDP beschlossenen Neuregelung die in dieser Richtung gehenden Vorschriften in bestehenden Bebauungsplänen gekippt sind, ist allerdings nicht eindeutig. Die Aufhebung des Paragrafen setzt jedoch laut Wirtschaftsministerium nicht kommunale Satzungen außer Kraft, die den Anschluss und die Benutzung bei der öffentlichen Fernwärme vorschreiben. Diese könnten sich auf § 19 der Hessischen Gemeindeordnung (HGO) stützen.

Auch in Marburg ist dies bekanntlich ein ewiger Streitpunkt. Der umstrittenen Marburger Solarsatzung ist damit möglicherweise die rechtliche Grundlage entzogen. Nach Reform dürfen Kommunen per Bebauungsplan künftig nicht mehr bestimmte Brennstoffe und Heizungsarten vorgeben. Marburgs Bürgermeister und zuständiger Dezernent Franz Kahle (Grüne) beharrte dagegen darauf, dass die Satzung gültig bleibe. Sie sei vor der Gesetzesänderung in Kraft getreten.

Quellen:

Frankfurter Neue Presse, 21. Dezember 2010, www.fnp.de/fnp/region/lokales/hausbau-wird-guenstiger_rmn01.c.8526422.de.html

Frankfurter Rundschau, 6. Dezember 2010, www.fr-online.de/rhein-main/nur-noch-makulatur/-/1472796/4899754/-/index.html

  • Mehr über die neue Bauordnung für Hessen unter www.hessen.de. Hier finden Sie auch eine Zusammenfassung der Änderung zum Download.

Checkliste Hausbau: Erfolgreiches Bauen

Einige Hinweise für erfolgreiches Bauen

1. Qualitätskontrolle
Zwischen einem privaten Bauherrn und dem gewerblich tätigen Bauunternehmen besteht häufig nicht nur ein Wissensgefälle, ob eine Leistung mangelfrei ist oder nicht, vielmehr sind auch die Verhandlungspositionen und „Druckmittel“ der Vertragsbeteiligten ungleich verteilt. In dieser Konstellation hilft eine baubegleitende Qualitätskontrolle durch eine unabhängige Institution, das Gleichgewicht zwischen den Vertragsparteien herzustellen. Auch für den Unternehmer bedeutet eine baubegleitende Qualitätskontrolle einen erheblichen Vorteil, denn häufig können frühzeitig erkannte Mängel mit einem geringeren Kostenaufwand behoben werden, als wenn später an einem bereits fertiggestellten Bauvorhaben nachgebessert werden muss.

2. Blower-Door-Test
Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung der Luftdichtheit eines Gebäudes, die auch durch die Regelungen in der EnEV  Energieeinsparverordnung) unterstrichen wird, und die widrigenfalls drohenden, erheblichen Schäden für die Bausubstanz und die Gesundheit der Bewohner sowie mit Rücksicht auf den Klimaschutz ist ein sog. Blower-Door-Test ein wichtiges Instrument um eine qualitativ hochwertige Ausführung des Bauvorhabens sicherzustellen und zu überprüfen. Der ausführende Bauunternehmer muss ebenfalls ein Interesse an einem bestandenen Blower-Door-Test haben: Denn ein Verstoß gegen die Vorgaben der EnEV stellt einen Mangel dar (OLG Brandenburg, Urt. v. 02.10.2008, Az.: 12 U 92/08).

3. Baugrundgutachten
Es hat sich herumgesprochen, dass der Baugrund erhebliche Risiken für die frist- und kostengerechte Erstellung eines Bauvorhabens birgt. Um dieses Wagnis – soweit wie möglich – einzugrenzen, bietet es sich an, bereits vor Planungs- bzw. Baubeginn ein Baugrundgutachten einzuholen. Dies liegt im Interesse beider Parteien. Zum einen kann sich der Bauherr auf die notwendigen Maßnahmen bzw. Kosten einrichten und nerven- und zeitraubende Meinungsverschiedenheiten während der Ausführungsphase vermeiden. Zum anderen ist die Sicherheit eines Baugrundgutachtens auch für den Bauunternehmer von erheblicher Bedeutung, da Streitigkeiten aus dem Stoff „Baugrund“ gar nicht erst entstehen und der Bauunternehmer nicht zittern muss, ob der Bauherr die Nachfinanzierung für die notwendigen Maßnahmen „stemmen“ kann.

4. Vertragserfüllungssicherheit
Dass für den privaten Bauherrn gerade in einer etwaigen Insolvenz des Bauunternehmers ein Bedürfnis für eine Absicherung gegen Mehrkosten für die Fertigstellung oder Mängelbeseitigung besteht, hat zwischenzeitlich auch der Gesetzgeber erkannt. Dies führte zu der Einfüh-rung des § 632a Abs. 3 BGB durch das Forderungssicherungsgesetz (FoSiG) für alle ab dem 01.01.2009 abgeschlossenen Werkverträge über die Errichtung oder den Umbau eines Hauses, soweit der Bauherr (Besteller) ein Verbraucher ist. Danach muss der Unternehmer dem Bauherrn eine Sicherheit (häufig eine Bürgschaft) in Höhe von 5 % der vereinbarten Vergütung stellen; auf Verlangen des Unternehmers kann der Bauherr die Sicherheit auch durch einen Einbehalt von den Abschlagszahlungen realisieren. Zwar war der Deutsche Bundestag in seiner Begründung zum Gesetzesentwurf (BT-Drs 16/511) der Meinung, dass ein über 5 Prozent der Vergütung hinausgehendes Interesse des privaten Bauherrn an einer Sicherheit „derzeit nicht quantifizierbar“ sei. Allerdings zeigt die Praxis, dass dann, wenn der Bauunternehmer doch einmal in Insolvenz fallen sollte, dem Bauherrn für die Fertigstellung oder die Mängelbeseitigung rasch Aufwendungen entstehen, die 5 % der Vergütung bei weitem übersteigen. Die jetzt gesetzlich eingeführte Sicherheit wird also regelmäßig nicht ausreichen, um sämtliche Schäden des privaten Bauherrn abzudecken.

5. Gewährleistungssicherheit
Bedauerlicherweise konnte sich der Gesetzgeber nur zur Normierung einer Vertragserfüllungssicherheit durchringen. Dabei ist unbestritten, dass der private Bauherr auch nach der Abnahme, d.h. während Gewährleistungsfrist, gerade im Falle der Insolvenz des Bauunternehmers ein Interesse und ein Bedürfnis hinsichtlich einer Sicherheit für etwaige Mängelbeseitigungskosten hat. Denn 5 Jahre (regelmäßige Verjährungsfrist bei Bauwerken, § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB) sind eine lange Zeit. Deshalb findet sich in der Regel in nahezu jedem Bauwerkvertrag, der im Rahmen eines Gleichgewichts der Parteien fair ausgehandelt wurde, eine vertragliche Vereinbarung über die Verpflichtung des ausführenden Unternehmers zur Stellung einer Mängel- bzw. Gewährleistungssicherheit. Da gesetzliche Vorgaben fehlen, ist eine vertragliche Vereinbarung zu dieser Frage dringend anzuraten.

Quelle: Anwaltskanzlei Arneburg Müller in Manheim

Mehr Informationen unter: http://www.tipps-hausbau.de/downloads/CheckHausbau.pdf