Förderung für behindertengerechten Umbau

Das Land Hessen stellt im Jahr 2012 wieder Kostenzuschüsse für die Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbst genutztem Wohneigentum zur Verfügung.

Behinderte Menschen sind oftmals nicht nur im Alltag, sondern auch in den eigenen vier Wänden auf fremde Hilfe angewiesen . Dies beginnt meist schon vor der Haustür, wenn Stufen und Schwellen den Weg für den Rollstuhl verbauen. Auch in der Wohnung ist es oft  zu eng, Türdurchgänge sind zu schmal oder Toilettenräume und Bäder nicht behindertengerecht. Oftmals lässt sich ein barrierefreier Umbau nur mit hohen Kosten bewerkstelligen.

Die Förderung für behindertentypische Verbesserungen, die auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf beantragt werden kann, betrifft  Umbaukosten in einer vom Eigentümer oder von dessen Angehörigen genutzten Wohnung bis maximal 25.000 Euro je Wohneinheit. Kosten  unter 1.000 Euro werden nicht gefördert. Der Zuschuss kann bis 50 Prozent betragen.

Gefördert werden beispielsweise der behindertengerechte Umbau von Toiletten, Bädern, der Einbau von Treppenliften und rollstuhlgerechten Zugängen, Rampen bzw. Zufahrten. Bauvorhaben werden nur dann gefördert, wenn Eigenmittel zur Finanzierung nicht ausreichen, deren Finanzierung dauerhaft gesichert ist und mit dem Bau vor Bewilligung des Kostenzuschusses noch nicht begonnen wurde.

Bis spätestens 9. Dezember 2011 können Bauvorhaben angemeldet werden beim

Fachbereich Bauen, Wasser- und Naturschutz
des Landkreises Marburg-Biedenkopf
Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg
Telefonnummer 0 64 21 / 405 16 45
bauen@marburg-biedenkopf.de

Weitere Infos unter: www.wibank.de

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Gute Baufirma finden

Sie wollen bauen, wissen aber nich nicht genau wie, mit wen? Gute Baufirmen sind nicht so einfach zu finden. Einen schönen Artikel über die richtige Suche nach einem Bauträger oder einen Architekten und letztlich wichtige Entscheidungshilfen haben wir aktuell in Der Welt gefunden.

Eines ist völlig richtig: Wer im Vorfeld nicht ausreichend prüft, handelt sich später viel Ärger ein. Vor Vertragsunterzeichnung sollten Bauherren unbedingt Referenzobjekte des Anbieters besichtigen. Das können Sie bei der Krag Hausbau GmbH regelmäßig. Aktuelle Neubau-Besichtigungsterminen finden Sie immer unter: www.krag-hausbau.de/termine/kh_besichtigung.htm.

Es  ist wirklich hilfreich, mit ehemaligen Bauherren über ihre Erfahrungen zu sprechen. Alle paar Wochen öffnen zufriedene Bauherren die Tür, um zu zeigen, dass man trotz unglaublich günstiger Preise qualitativ hochwertige, schlüsselfertige Häuser sogar mit Markenprodukten bauen kann – zum Festpreis.

Und unser Sahnehäubchen sichert Sie zudem auch gegen alle Eventualitäten beim Hausbau ab: Der im Preis enthaltene konkurrenzlose HausBau-Schutzbrief. Darüber hinaus sorgen wir mit umfangreichen Service-Leistungen (Bau-Service-Schutzbrief) dafür, dass Sie ohne Stress in Ihr neues Massivhaus einziehen können…

Für mehr Informationen: www.krag-hausbau.info

Quelle: Was eine gute Baufirma ausmacht,  Die Welt, 4.12.2010

KfW- Förderdarlehen: vielfältiger als man denkt

Ob Kauf, Modernisierung oder Sanierung: Ein KfW-Förderdarlehen hilft Vermietern und Privatleuten.

Das Förderdarlehen wird von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) finanziert, und fördert mit zinsgünstigen Krediten energiesparende Maßnahmen, Investitionen die notwendig sind zur Instandhaltung oder Modernisierung, oder dem Kauf oder Bau einer Wohnung bzw. eines Hauses. Die Förderbank steht im Eigentum von Bund und Ländern

Der Klassiker ist das Wohneigentumsprogramm. Es fördert den Kauf bzw. den Bau eines Hauses oder einer Eigentumswohnung mit einem langfristigen zinsgünstigen Darlehen, berichtet Christoph Dullweber, Leiter Vertrieb der  Qualitypool GmbH in einem Interview mit AssCompact. Damit können bis zu 30% der Gesamtkosten, maximal 100.000 Euro, finanziert werden. Bei der Gesamtkostenbetrachtung werden u.a. berücksichtigt: die Kosten für das Grundstück, die Baukosten und Baunebenkosten, wenn ein Hausneubau zu finanzieren ist, der Kaufpreis einschließlich der Nebenkosten sowie Kosten für Instandsetzung, Umbau und Modernisierung, wenn eine bestehende Immobilie erworben wird.

Das Darlehen ist mit attraktiven Zinsen und Sollzinsbindungen von bis zu 15 Jahren ausgestattet und bietet dem Kreditnehmer durch die Möglichkeit, mit der Tilgung erst nach maximal fünf Jahren zu starten, entsprechenden Spielraum. Für die Förderung gibt es keine Altersbeschränkung oder Vorgaben bzgl. des Familienstandes der Kunden.

Wichtig: Den Antrag muss der Kunde stellen, bevor er kauft oder zu bauen beginnt.

Wenn ein Kunde ein besonders energieeffizientes Wohngebäude baut oder kauft, wird das vom Bund mit dem Programm „Energieeffizient Bauen“ besonders gewürdigt. Erreicht das Niedrigenergiehaus beim Energiebedarf einen besonders hohen Standard, den eines KfW-Effizienzhaus 70 oder besser oder den eines Passivhauses, begünstigt die KfW diesen Kredit mit äußerst günstigen Zinsen und einem zusätzlichem Tilgungszuschuss. In diesem Programm übernimmt die KfW 100% der Baukosten (ohne Grundstückskosten) bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Die besonderen Highlights dieses Programms sind der Tilgungszuschuss (bis zu 10% der Darlehenssumme) und das Recht, jederzeit kostenfreie, außerplanmäßige Tilgungen zu tätigen.

Für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen stellt der Bund gleich mehrere Programme zur Verfügung. So zum Beispiel das Programm „Energieeffizient Sanieren“:  Wer umweltbewusst handelt und Energie- und Heizungskosten spart, indem er energieeffizient saniert bzw. entsprechend sanierten Wohnraum kauft, ist Nutznießer dieses Programms. Der Förderhöchstbetrag beträgt bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit.

Aber auch ganz normale Modernisierungen, wie z.B. Veränderungen am Wohnungszuschnitt, Anbau von Balkonen und Loggien, Reparatur von Fenstern und Fußböden, werden von der KfW gefördert. Hierfür gibt es das Programm „Wohnraum Modernisieren“.

Was viele noch nicht kennen ist das Programm „Altersgerecht Umbauen“. Gefördert wird, was das Wohnen angenehmer macht und das auch unabhängig vom Alter. Hierzu zählen z. B. Anpassungen der Raumgeometrie von Wohn- und Schlafräumen sowie Küchen, der Einbau neuer, breiterer Türen oder auch die Arbeiten zur behindertengerechten Umgestaltung eines PKW-Stellplatzes.

Quelle und mehr Informationen: Ass compact 09/2010 (www.asscompact.de)

Riester-Foerderung: Stiftung Warentest untersucht

Die Bauzinsen sind niedrig wie nie! Die Stiftung Warentest rät: Wer sich für den Kauf einer Wohnung oder den Bau eines Hauses interessiert, kommt mit einer Riester-Förderung am günstigsten zu Wohneigentum!

Mehr erfahren Sie hier: http://www.bild.de/BILD/ratgeber/geld-karriere/2010/11/17/geld-vom-staat/das-zahlt-er-fuer-die-eigenen-4-waende.html

Baugrundgutachten durch geologisches Institut

Ein Grundstück kann Besonderheiten in der Bodenbeschaffenheit aufweisen, die man auf den ersten Blick oft nicht erkennen kann. Allzu oft aber entstehen erhebliche zusätzliche Kosten, wenn sich eventuelle Probleme des Baugrundes erst viel später zeigen. Bauen Sie daher besser mit einer Baufirma, bei der im Bauvertrag bereits ein Baugrundgutachten enthalten ist. Nur so sind Sie vor Überraschungen sicher.

Bei den meisten Anbietern ist ein Baugrundgutachten nicht im Preis enthalten. Wenn Sie selber ein solches Gutachten beauftragen würden, kostet Sie das zwischen 1.500 und 2.000 EUR.

Riesterrente: Gute Altersvorsorge trotz Niedrigzinsen

Die Zinsen verharren auf extrem niedrigem Niveau – trotzdem gelten Riester-Banksparpläne als gute Altersvorsorge. Die Zeitschrift „Finanztest“ hat nun 65 Angebote näher untersucht, das Ergebnis: Dank staatlicher Förderung können sich selbst schlechte Verträge lohnen. Die Unterschiede sind jedoch gewaltig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,728208,00.html